da gibts nicht nur Musik, sondern auch sonst noch einiges zu sehen. Zwei Gründe: Zeitmangel und tumblr ist von der Funktionsweise her definitiv eher, was der Jukeboxer derzeit braucht (es ist super - try it).
In der Jukebox ist erstmals vorbei mit neuen Platten.
Aber wie heisst es so schön: Never say never again.
The Beauty Of Gemina heisst die Dark-Rock-Wave-(whatever)-Band um Michael Sele, deren drittes Album «At The End Of The Sea» soeben erschieben ist. Das erste Video dazu kann sich sehen lassen, der Song sich hören sowieso: «Rumours»
Man setzt wohl keine Gerüchte in die Welt, wenn man voraussagt, dass dieser Clip bald mehr als die 211 Klicks auf YouTube haben wird, die er jetzt grade hat. Weit mehr.
...und dann kommt das erst noch nur von zwei Leuten:
Jack White. Meg White. The White Stripes. Mit «Icky Thump». Von der neuen Konzert-Super-Deluxe-Limited-Dingsbums. «Under The Great White Northern Lights». Raaaah!
Signer (Bevan Smith) hat ein neues Video zu seinem Song «Languidly Toot» parat. Schön. Irgendwie Frühlingsstimmung. Ist von Signers neuem Album «Next We Bring You The Fire». Träge Toot - was auch immer das heissen mag, es klingt entspannt und sieht auch so aus:
Raaahhhhh. Zu Boden starren, (shoegazen), nicken, zucken. Selbstvergessen. A Place To Bury Strangers aus New York City sind zurück. Mit dem Album «Exploding Head» vom letzten Jahr - und jetzt dem aktuellen Video daraus: «Ego Death».
Klingt irgendwie Franglais, was Quasi da singen: «Laissez Les Bon Temps Rouler» vom neuen Album «American Gong». Erinnert sprachlich fast, aber nur fast an die Künste von The Police bei «Hungry For You».
Tolles Lied. Und Quasi sind aus Kanada. Die dürfen Französisch wohl so seltsam intonieren.
...hat ganz eindeutig Hit-Potential: Yes Giantess aus Boston mit «The Ruins». Der Teufel (bei ihm gibts auch das MP3 gratis dazu!) meint ja, das klinge fast wie wenn Duran Duran mit Michael Jackson im Backgroundgesang. Kann man auch so hören:
Was sicher ist: Der Sommer darf kommen. Oder zumindest mal der Frühling.
...klingt das am Ende wie in «Singing Robot» von 8-Bit-Tune-Meister Stu aus Basel. Was Stu von der Drop Da Bomb Crew seit Jahren aus den Chips seiner Ataris rauspresst, ist phänomenal gut, geht ab wie die Hölle, lässt jedes Electro-Herz (und längst nicht nur diese) vor Freude ganz schnell pumpen.
Auch bei Stus letzten «Videos» ist der Style eindeutig minimal. Vielleicht etwas zu minimal.
Melissa Auf Der Maur ist zurück. Und wenn man sich das anhört, dann ist klar, warum's die Smashing Pumpkins um Billy Corgan nicht mehr so bringen, seit sie nicht mehr dabei ist. Und wenn man sie ansieht - dann sowieso nicht. Aber was labert der Jukeboxer da. Hier ist Melissa Auf Der Maur. Mit «Out Of Our Minds».
...oder so ähnlich: Aussie-Wunder-Indie Jonathan Boulet hat auch mit seinem zweiten Video zu seinem namenlosen Debut-Album einen absoluten Knaller am Start. Jedenfalls visuell. Der Sound von «North To South East To You» ist ruhig wie die verwendete Slow Motion:
..., live gesungen von Karen Elson. Und wie. Was die Engländerin, Laufstegmodel und Sängerin, hier (mit ihrem Ehemann Jack White an den Knöpfen) zaubert - das ist einfach nur wunderbar. Die klassische Murder-Ballad «The Ghost Who Walks» ist der Titeltrack vom bald erscheinenden Album:
Frau Elson, das ist umwerfend. Und zu den Künsten von Herrn White muss man eh nichts mehr sagen.
Schön, was die Dänen von Kashmir auf ihrer neuen Platte «Tresspassers» servieren. Etwa die Single «Stillboy»:
Eigentlich hiessen Kashmir ja Nirvana. War 1991 aber ein Problem. Weil Nirvana aus Seattle die damals völlig obskuren Dänen überflügelten. Seither heissen sie Kashmir. Nach dem Led-Zeppelin-Song.
...ist der New Yorker Darwin Deez. Mit dem hippen «Radar Detector». Aber irgendwie macht sein Sound und sein Auftritt gute Laune. Das muss man dem Maniac lassen:
Hier tanzt Darwin Deez übrigens den Frühling. Das ist fast noch verrückter.
...heissen jj, kommen aus Schweden, und so poppig-verträumt klingen sie auch. Könnten ganz gross werden, begleiten schliesslich die Band der Stunde ab März auf grosse US-Tour. Hier das neue aktuelle Video zur Single «Let Go»
Zu hören auf dem Album «jj n° 3». Erscheint demnächst.